Der Weg zum neuen Imagefilm

Warum wird ein Image-Film bei MTE ganze acht bis zehn Minuten lang? Florian König gibt persönliche Einblicke in die Entstehung des Films, die Idee dahinter und erzählt, wie die deutsche Stimme von Optimus Prime plötzlich Teil des Projekts wurde. Ein Blick hinter die Kulissen, der Lust auf mehr macht.

Aus der Sicht von Florian König

 

Acht bis zehn Minuten MTE Image-Film – und die Stimme von Reiner Schöne

Warum unser neuer Image-Film bewusst länger wird, was wir unseren Kunden damit zeigen möchten und wie die Stimme von Optimus Prime zur Stimme von MTE wurde.

Seit ein paar Jahren schon schwebt uns bei MTE die Idee eines neuen Unternehmensfilms vor. Ich sage dabei bewusst Film und nicht Video oder Werbespot.

Denn genau das soll es nicht werden.

Wenn man mit Menschen aus der Werbe- und Marketingbranche spricht, bekommt man relativ schnell einen guten Rat: Ein Imagefilm sollte kurz und knapp sein. Die Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauer sei begrenzt. Die ersten Sekunden müssten überzeugen und möglichst viele Menschen sollten möglichst lange zuschauen.

Ich kann diesen Gedanken nachvollziehen.

Wir haben uns trotzdem bewusst dagegen entschieden.

Unser Film wird voraussichtlich zwischen acht und zehn Minuten lang.

Und dafür gibt es einen ziemlich einfachen Grund: Wir möchten nicht möglichst viele Klicks generieren. Wir möchten den Menschen, die sich ernsthaft mit MTE beschäftigen, möglichst viele Informationen über uns geben.

Ich mache das selbst genauso

Vielleicht lässt sich unser Gedanke am besten an meinem eigenen Verhalten erklären.

Wenn ich mir etwas Neues kaufe, beschäftige ich mich damit.

Ein Handy, eine Waschmaschine, einen Fernseher – oder vielleicht sogar ein Auto. Gerade wenn es um eine größere Anschaffung geht, möchte ich möglichst viel über das Produkt und den Anbieter wissen.

Ich lese Rezensionen. Und mir ist durchaus bewusst, dass ich auch vermeintlich echten Rezensionen nicht immer zu hundert Prozent vertrauen kann.

Ich schaue mir Testberichte an. Nicht einen und auch nicht zwei, sondern so viele wie möglich.

Und interessanterweise sind es häufig gerade die längeren Berichte, die ich mir gerne anschaue oder durchlese.

Warum? Weil ich alles wissen möchte.

Ich möchte wissen, was gut ist. Was vielleicht nicht so gut ist. Welche Erfahrungen andere gemacht haben. Wie ein Unternehmen mit Problemen umgeht. Was hinter dem Produkt steckt. Und ich glaube, dass viele unserer potentiellen Kunden ganz ähnlich vorgehen. Vielleicht sogar noch intensiver.

Denn wer eine große Bettfräs- oder Fahrständerfräsmaschine kauft, kauft eben nicht einfach einen Fernseher für das Wohnzimmer.

Es geht um eine erhebliche Investition. Es geht um Produktionskapazitäten, um Mitarbeiter, um neue Aufträge und manchmal sogar um den Bau einer neuen Halle. Eine solche Entscheidung kann für ein Unternehmen von großer Bedeutung sein.

Deshalb bin ich davon überzeugt, dass ein potentieller Kunde für jede seriöse Informationsquelle dankbar ist, die ihm bei dieser Entscheidung hilft.

Referenzbesuche gehören dazu. Gespräche mit bestehenden Kunden gehören dazu. Besuche bei Lieferanten gehören dazu. Technische Gespräche und Angebote gehören dazu.

Und eben auch ein Film, in dem man einen potentiellen Lieferanten einmal über acht oder zehn Minuten wirklich kennenlernen kann.

Wir möchten einen Vertrauensvorschuss

Genau darum geht es uns bei MTE. Wir möchten, dass Menschen uns kennenlernen. Nicht nur unsere Fräsmaschinen.

Sondern die Menschen hinter den Maschinen.

Unsere Strukturen. Unsere Arbeitsweise. Unsere Produktion. Unser Service. Unsere Denkweise. Unsere Herangehensweise an Projekte.

Wir haben deshalb vor einiger Zeit auch unseren Unternehmenspodcast „Maschinengeflüster“ ins Leben gerufen. Wir möchten damit noch stärker zeigen, wer wir eigentlich sind und wie wir denken.

Unser Ziel ist dabei immer dasselbe:

Wir möchten dazu beitragen, dass uns ein potentieller Neukunde einen Vertrauensvorschuss gibt.

Natürlich muss sich dieses Vertrauen später in der Zusammenarbeit bestätigen.

Aber bevor ein Kunde seine erste MTE-Fräsmaschine bei uns bestellt, muss er überhaupt erst einmal das Gefühl bekommen: Mit diesem Unternehmen möchte ich sprechen.

Und genau dabei kann Transparenz helfen.

Deshalb zeigen wir nicht nur die fertige Bettfräs- oder Fahrständerfräsmaschine

Unser neuer Image-Film ist über einen längeren Zeitraum entstanden.

Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder fertige Projekte begleitet und dabei umfangreiches Bildmaterial gesammelt. Wir haben Aufnahmen in unserem Werk gemacht, in unseren Produktionshallen und Werkstätten, und natürlich auch an unserem Standort in Montabaur.

Wir zeigen unsere Fräsmaschinen. Wir zeigen fertiggestellte Projekte. Aber wir zeigen eben auch die Menschen, die dahinterstehen.

Wir geben Einblicke in unsere Produktion und unsere täglichen Abläufe. Wir zeigen Bereiche, die ein Kunde vielleicht nicht unbedingt bei einem klassischen Imagefilm erwarten würde.

Dazu gehört auch unser Service.

Denn eine MTE Maschine ist nicht einfach verkauft, wenn sie beim Kunden aufgestellt wurde. Für unsere Kunden ist es entscheidend zu wissen, was danach passiert.

Wie sieht der Service aus?

Wo bekomme ich Ersatzteile?

Wer kümmert sich darum, wenn etwas nicht funktioniert?

Wie ist MTE aufgestellt, wenn eine Fräsmaschine über viele Jahre zuverlässig produzieren soll?

Auch dafür möchten wir Antworten geben.

Unser Standort in Montabaur und die dort angesiedelten Bereiche rund um Service, Fräskopfwerkstatt, Vertrieb und Ersatzteilversorgung sind deshalb ebenfalls Teil des Films.

Wir möchten ein möglichst vollständiges Bild von MTE vermitteln.

Nicht nur das schöne Bild der fertigen Bettfräs-, Starrbettfräs- oder Fahrständerfräsmaschine.

Ein Image-Film darf auch Spaß machen

Informationen sind wichtig. Gutes Bildmaterial ist wichtig. Inhalte sind wichtig.

Aber wir wollten nicht einfach zehn Minuten lang Informationen aneinanderreihen.

Der Film soll auch Spaß machen.

Und deshalb war uns bei der Produktion eines besonders wichtig: Wir wollten nicht die klassische Imagefilm-Musik darunterlegen, die man aus vielen anderen Unternehmensfilmen kennt.

Wir wollten eine Stimme.

Eine Stimme, die angenehm ist. Eine Stimme mit Charakter. Eine Stimme, der man gerne zuhört.

Und an diesem Punkt kam eine Idee ins Spiel, bei der ich selbst zunächst nicht davon ausgegangen bin, dass wir sie tatsächlich umsetzen können.

Die Stimme von Optimus Prime wird die Stimme von MTE

Ich bin persönlich ein großer Transformers- und Star-Wars-Fan. Als ich darüber nachgedacht habe, welche Stimme zu MTE passen könnte, hatte ich deshalb ziemlich schnell eine ganz bestimmte Stimme im Kopf:

Reiner Schöne.

Viele kennen ihn als Schauspieler und Synchronsprecher. Er ist unter anderem die deutsche Stimme von Optimus Prime aus Transformers und Darth Vader aus Star Wars. Außerdem hat er unter anderem Willem Dafoe und Mickey Rourke synchronisiert. Reiner Schöne – offizielle Website

Und dann dachte ich mir:

Warum fragen wir ihn eigentlich nicht einfach?

Also haben wir vor über einem Jahr Kontakt zu seiner Agentur aufgenommen. Und Anfang September war es dann tatsächlich soweit. Wir konnten die Sprachaufnahmen für unseren Film mit Reiner Schöne durchführen.

Damit ist aus einer Idee, bei der wir selbst nicht wirklich daran geglaubt haben, dass sie funktionieren könnte, tatsächlich Realität geworden.

Die Stimme von Optimus Prime ist jetzt die Stimme von MTE.

Und wenn man bedenkt, dass wir große Fräsmaschinen bauen, finde ich diese Verbindung ehrlich gesagt ziemlich passend.

Und dann wurde aus einem Sprecher mehr als nur eine Stimme

Was ich im Vorfeld der Aufnahmen allerdings nicht erwartet hatte: dass ich Reiner Schöne auch persönlich kennenlernen würde und dass daraus so interessante Gespräche entstehen.

Reiner Schöne ist inzwischen über 80 Jahre alt. Er ist Schauspieler, Synchronsprecher, Autor und Musiker und hat ein unglaublich bewegtes und interessantes Leben hinter sich.

Vor allem aber ist er ein unglaublich herzlicher Mensch.

Wir haben natürlich über den Sprechertext und den Film gesprochen. Aber wir haben uns auch einfach unterhalten. Und dabei habe ich etwas für mich persönlich wiederentdeckt, was mir heute vielleicht ein bisschen fehlt.

Ich bin mittlerweile 40 Jahre alt und habe leider kaum noch ältere Menschen in meinem unmittelbaren Umfeld. Früher habe ich sehr gerne mit meinen Großeltern gesprochen. Ich habe ihnen gerne zugehört, sie nach ihren Erfahrungen gefragt und von ihnen gelernt.

Auch über Dinge, die lange vor meiner Zeit passiert sind. Diese Gespräche mit Reiner haben bei mir genau dieses Gefühl wieder ausgelöst. Einfach einmal einem Menschen zuzuhören, der über 80 Jahre Lebenserfahrung mitbringt und unglaublich viel erlebt hat.

Zu hören: Wie war das eigentlich damals?

Für mich war das eine sehr schöne Erfahrung. Und sie hat direkt die nächste Idee ausgelöst.

Reiner Schöne bei „Maschinengeflüster“

Ich würde sehr gerne eine Folge unseres Podcasts „Maschinengeflüster“ mit Reiner Schöne aufnehmen.

Natürlich wollen wir darüber sprechen, wie wir überhaupt zusammengefunden haben. Und natürlich auch darüber, wie es sich anfühlt, nach so vielen Jahrzehnten immer noch mit so viel Begeisterung zu sprechen und zu arbeiten.

Aber ich möchte auch wissen, was hinter diesem Menschen steckt.

Was hat er erlebt?

Wie ist er dahin gekommen, wo er heute ist?

Welche Menschen und Ereignisse haben ihn geprägt?

Und welche Geschichten kann ein Mensch erzählen, der seit Jahrzehnten Teil der Film-, Theater- und Medienwelt ist?

Ich glaube, daraus könnte ein sehr besonderes Gespräch entstehen.

 

MTE Imagefilm – Jetzt wird geschnitten

Die Sprachaufnahme ist geschafft. Jetzt geht es für uns an den Schnitt.

Aus vielen Jahren MTE, aus zahlreichen Aufnahmen, Projekten, Maschinen und Gesprächen entsteht unser neuer Image-Film. Er wird acht bis zehn Minuten dauern.

Und ja: Damit sind wir deutlich länger unterwegs, als es uns wahrscheinlich manche Marketingagentur empfehlen würde.

Aber genau das ist gewollt.

Denn unser Ziel ist nicht, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, unseren Film anzuklicken.

Unser Ziel ist, den Menschen, die sich ernsthaft mit MTE beschäftigen, möglichst viele Informationen zu geben.

Wir möchten zeigen, wer wir sind.

Was wir bauen.

Wie wir arbeiten.

Welche Menschen hinter unseren Fräsmaschinen stehen.

Was unsere Kunden von uns erwarten können.

Und warum wir davon überzeugt sind, dass wir der richtige Partner für eine Investition sind, die häufig über viele Jahre Bestand haben soll.

Vielleicht schaut sich jemand unseren Film komplett an.

Vielleicht auch nicht.

Aber wenn jemand gerade darüber nachdenkt, mehrere hunderttausend Euro oder sogar über eine Millionen in eine neue Großfräsmaschine zu investieren, dann möchten wir ihm lieber zehn Minuten zu viele Informationen geben als fünf Minuten zu wenig.

Denn am Ende geht es nicht nur um eine Fräsmaschine.

Es geht um Vertrauen.

Und genau dieses Vertrauen möchten wir uns verdienen – und vielleicht schon mit unserem neuen Image-Film einen kleinen Vertrauensvorschuss bekommen.

Wir freuen uns jedenfalls riesig auf das Ergebnis.

Und ganz besonders darauf, bald sagen zu können:

„Hier ist der neue MTE Image-Film – gesprochen von Reiner Schöne.“

 

Der Autor

Florian König

Vertrieb

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