Blog_Kim Fischer

Mein Weg vom Anwendungstechniker zum Vertriebler – zwei Welten, ein Ziel

Vom Anwendungstechniker zum Vertriebler: zwei Perspektiven, ein gemeinsames Ziel – passgenaue Lösungen für die Fertigung.
23.01.2026
Kim Fischer

Mein Weg vom Anwendungstechniker zum Vertriebler – zwei Welten, ein Ziel

Während meiner sechs Jahre als Anwendungstechniker habe ich eine Vielzahl von Bearbeitungsstudien und Maschinenauslegungen angefertigt – von Portalfräsmaschinen über Vertikaldrehmaschinen bis hin zu leistungsstarken Bohrwerken. Jede Aufgabe war anders, jedes Projekt eine neue Herausforderung. Besonders spannend fand ich es, wenn wir für ein komplexes Werkstück den optimalen Bearbeitungsprozess entwickeln mussten: Welche Maschine bringt die nötige Stabilität? Welche Ausführung erlaubt die gewünschte Flexibilität? Und wie lassen sich Optionen so kombinieren, dass am Ende wirklich ein Mehrwert für die Fertigung entsteht?

Damals wunderte ich mich allerdings oft, wenn der Vertrieb nach Wochen intensiver Auslegungen mitteilte: „Die Kaufentscheidung ist kundenseitig noch nicht gefallen.“ Für mich war die Lösung doch offensichtlich – die Maschine passte, die Technologie stimmte, die Ergebnisse waren überzeugend. Warum also das Zögern?

Heute weiß ich: Gute Entscheidungen brauchen Zeit

Heute, nach einem Jahr im Vertrieb, sehe ich die Dinge mit anderen Augen. Eine Entscheidung für eine neue Maschine – sei es eine Bettfräsmaschine oder eine Fahrständerfräsmaschine – trifft man in den seltensten Fällen sofort. Es geht um große Investitionen, um langfristige Planungen und oft auch um Veränderungen in der gesamten Fertigungsstruktur. Solche Entscheidungen reifen Schritt für Schritt.

Und genau hier liegt meine Stärke: Ich kenne beide Welten. Aus meiner technischen Erfahrung bringe ich die Fähigkeit mit, Anforderungen präzise zu verstehen und Lösungen in der Tiefe zu durchdenken. Aus meiner neuen Rolle im Vertrieb habe ich gelernt, zuzuhören, die eigentlichen Ziele meiner Kunden herauszufiltern und den Entscheidungsprozess nachvollziehbar zu begleiten. So gelingt es mir, Brücken zu schlagen zwischen technischem Detail und unternehmerischem Gesamtblick.

Warum MTE-Maschinen so überzeugen
Als Teil der MTE-Familie habe ich gelernt, nicht nur technische Daten zu erklären, sondern echte Vorteile sichtbar zu machen. MTE baut anspruchsvolle CNC-Bettfräsmaschinen, Starrbettfräsmaschinen und Fahrständerfräsmaschinen – Maschinen, die im Maschinen-, Formen- und Werkzeugbau von Profis verlangt und geschätzt werden. 

Bettfräsmaschinen – Stabilität trifft Präzision
MTE-Bettfräsmaschinen sind das Herzstück vieler Fertigungen:
 

  • Sie bieten hohe Stabilität, Vibrationsfreiheit und Präzision, gerade bei großen und schweren Werkstücken.
  • Unterschiedliche Baureihen – vom kompakten Modells K über die kraftvolle BF-Serie bis zu multifunktionalen Maschinen wie BT, KT oder RT – decken ein breites Spektrum an Anforderungen ab.
  • Besonders flexibel sind die lineargeführten Varianten mit spielfreien INA-Linearführungen, die schnelle Dynamik und höchste Genauigkeit ermöglichen. 

Ob es um Schruppen, Schlichten oder komplexe Mehrseitenbearbeitungen geht – diese Maschinen lassen sich mit verschiedenen Fräsköpfen, Drehtischen und Automatisierungsoptionen ausstatten. 

Fahrständerfräsmaschinen – Leistung in groß
Für großvolumige und anspruchsvolle Bauteile sind Fahrständerfräsmaschinen von MTE erste Wahl:

  • Sie kombinieren robuste FEM-Konstruktion aus Guss mit hoher Dämpfung und präziser CNC-Steuerung.
  • Varianten wie FBF-S, FBF-M oder FBF-X decken unterschiedlichste Bearbeitungsbereiche ab – von Standard bis XXL.
  • Mit automatischer stufenloser Positionierung, großen Verfahrwegen und ergonomischen Bedienfeatures helfen sie, Rüstzeiten zu reduzieren und Durchsatz zu steigern. 

Diese Maschinen sind nicht einfach „Werkzeuge“, sondern Produktionsmeister, die durch Präzision, Zuverlässigkeit und Modularität überzeugen.

Blog_Kim Fischer

Technisches Verständnis trifft Kundennutzen
Ob wir über die enorme Stabilität einer Bettfräsmaschine sprechen, über die Flexibilität und Reichweite einer Fahrständerfräsmaschine oder über spezielle Fräsköpfe und Ausstattungspakete – ich erkläre die technischen Vorteile verständlich, ohne sie in Fachjargon zu verpacken. Am Ende geht es darum, gemeinsam mit meinen Kunden eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln, die exakt zu ihrer Fertigung passt.

Das, was mich dabei antreibt, ist nicht der reine Verkauf. Viel mehr motiviert mich der Gedanke, Lösungen zu gestalten, die auch im Alltag funktionieren – im Schichtbetrieb, unter hoher Belastung, bei wechselnden Anforderungen. Meine technische Vergangenheit ist für mich dabei kein Ballast, sondern mein größter Vorteil: Ich weiß, wie sich die Theorie in der Praxis anfühlen muss.

Service & Partnerschaft gehen über den Verkauf hinaus
Und wenn es gewünscht ist, höre ich nicht beim Verkauf auf. Bei MTE begleiten wir Sie von der finalen Anpassung Ihrer Maschine an Ihre Fertigung über Prozessoptimierung bis zur Schulung Ihres Teams direkt an der Anlage – alles aus einer Hand. 

Unser Anspruch ist es, nicht nur Maschinen zu liefern, sondern Partnerschaften zu leben:

  • mit schneller Ersatzteilversorgung,
  • eigener Fräskopfwerkstatt in Deutschland,
  • persönlichem Support per Telefon oder vor Ort. 

So sehe ich meine Arbeit heute nicht nur als Vertrieb, sondern als Partnerschaft. Eine Partnerschaft, bei der technisches Know-how und persönliche Betreuung Hand in Hand gehen. Und genau das motiviert mich jeden Tag aufs Neue: die passenden Lösungen aus dem Hause MTE zu entwickeln und damit den Erfolg meiner Kunden langfristig zu sichern.

Über den Autor

Kim Fischer
Kim Fischer

Vertrieb, seit 2024 bei MTE